Über Qualitätssicherung in der Medizin – Kurvenkratzer meets MOOCI

Qualität und Vertrauen sind das A und O in der Medizin. Patientinnen und Patienten haben Anspruch auf eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Doch schon die Suche nach dem passenden Arzt gestaltet sich oft schwierig: Wo bekomme ich die bestmögliche medizinische Betreuung und Information? Worauf muss ich bei der Arztwahl achten? Wem kann ich vertrauen? 

Die notwendige Qualität zu definieren, zu messen und zu beurteilen, ist eine Herausforderung. Das österreichische Unternehmen MOOCI hat sich genau das zur Aufgabe gemacht: Es verspricht geprüfte Ärzte und ehrliche Informationen im Bereich der Plastischen Chirurgie, Dermatologie und Ästhetischen Medizin – neutral und unabhängig.

Vertrauenswürdige Informationen und objektive Ärzteprüfung – das klingt spannend für uns. Wir wollten mehr darüber erfahren und haben MOOCI-Gründer Janis Jung in seinem Büro in Wien besucht, um mit ihm über seine Arbeit und sein Engagement in dieser Branche gesprochen.

Kurvenkratzer: Lieber Janis, beschreibe doch euer Unternehmen für uns in ein paar Sätzen.

Janis: Mit MOOCI prüfen wir die Qualität von Informationen und Ärzten für Menschen mit einer medizinischen Problemstellung, um diesen Sicherheit im Entscheidungsprozess für eine Behandlung und/oder Arzt zu geben. Dieser Prüfprozess wird digital abgebildet, da bereits über 90% aller Patienten sich online informieren. Wir unterstützen diese Menschen auf dem Weg in ein gesünderes und glücklicheres Leben.

Kurvenkratzer: Das klingt definitiv nach einer spannenden und verantwortungsvollen Aufgabe, die dem heutigen Zeitgeist entspricht! Vor allem im Hinblick auf den digitalen Fokus können wir euch nur zustimmen. Immer mehr Menschen nutzen heutzutage das Internet bei medizinischen Problemstellungen, da ist es beruhigend, eine vertrauenswürdige Anlaufstelle zu wissen.
Als Geschäftsführer von MOOCI bist du für den gesamten Unternehmensaufbau verantwortlich und kümmerst dich um die ständige Weiterentwicklung des Unternehmens. Lass uns aber vielleicht einen Schritt zurückgehen: Wie kam es dazu, dass du dich dafür entschieden hast diesen Weg einzuschlagen? Wie ist die Idee zu MOOCI entstanden?

Janis: Ich bin der ganz festen Überzeugung das Qualität und Sicherheit ein Grundrecht für jeden Menschen ist. Vor allem wenn es um das wichtigste Gut die Gesundheit geht. Auf einer digitalen Ebene steht oftmals das Marketing im Vordergrund und Menschen werden bewusst hinters Licht geführt, um wirtschaftliche Interessen zu verfolgen. Es ist mir und meinem Team ein ehrliches Anliegen das wir hier etwas ändern- den Status Quo positiv verändern. Da es keine digitale Qualitätssicherung bis zur Gründung von MOOCI gab, haben wir uns dazu entschieden eine solche Idee zu entwickeln.

Kurvenkratzer: Uns ist zu Ohren gekommen, dass es dich schon sehr früh ins Unternehmertum getrieben hat. Was hat dich dazu bewegt?

Janis: Für mich ist es schwer den Status Quo zu akzeptieren. Ich will die Welt zu einem besseren Ort machen und was eignet sich dazu besser als Unternehmertum. Ich fühle mich sehr privilegiert, dass ich jeden Tag meinen Traum leben darf und die Idee von MOOCI mit meinem tollen Team in die Realität umsetzen kann. Mein ersten Unternehmen habe ich bereits vor meinem 20. Lebensjahr gegründet.

Kurvenkratzer: Welche Leistungen kann ich mir, als Patientin oder Patient, von MOOCI erwarten? Wann und warum soll mich mein Weg zu euch führen?

Janis: Jeder Mensch, der zu uns kommt, kann sich sicher sein, dass wir alles für eine objektive und die qualitativ höchstmögliche Prüfung und Darstellung von Informationen und Ärzten tun werden. Patientinnen und Patienten haben oftmals ein sehr schweres Schicksal zu tragen und sollen nicht noch zusätzlich mit Unsicherheiten belastet werden. Wir versuchen diese Unsicherheiten in Bezug auf die Qualität und Kompetenz von unseren Ärzten zu nehmen und ebenfalls bei medizinischen Informationen den höchstmöglichen Standard anzubieten. Auf den Punkt gebracht können Menschen bei uns geprüfte medizinische Informationen und Ärzte finden.

Kurvenkratzer: Der Begriff „Plastische Chirurgie“ ist nicht bei jedem positiv besetzt. Viele Menschen denken bei kosmetischen Eingriffen und Schönheitsoperationen an Selbstoptimierung des eigenen Körpers und an das Nacheifern von Trends und surrealen Schönheitsidealen. Werdet ihr in diesem Kontext oft mit Vorurteilen konfrontiert? Was ist deine Einstellung dazu?

Janis: Natürlich werden auch wir mit diesen Vorurteilen konfrontiert, wobei man ehrlicherweise auch sagen muss, dass dies manchmal auch zutrifft. Mehr als 72% unserer Nutzer, als Patientinnen und Patienten, fragen jedoch die rekonstruktive plastische Chirurgie nach. Wir stellen fest, dass Menschen mit einem „tatsächlichen“ medizinischen Problem der Qualität einen wesentlich höheren Stellenwert beimessen. Eine ähnliche Verteilung stellen wir bei der Dermatologie fest. Hier sind vor allem Themen wie Hautkrebs und dessen Vorsorge ganz vorne in der Nachfrage gereiht.

Kurvenkratzer: Was ist das Schönste an deinem Job? Haben dich deine beruflichen Berührungspunkte mit dem Thema Krankheit in deiner persönlichen Einstellung beeinflusst?

Janis:Das Schönste ist sicherlich, wenn wir Menschen Unsicherheit nehmen können und diese Ihre Kraft für die Heilung verwenden können. Jeder gesunde Mensch sollte jede Sekunde für seinen Zustand von ganzem Herzen dankbar sein. Durch meine täglichen Berührungspunkte mit der Medizin bin ich froh zu sehen, dass sich sehr viel tut in der Forschung und der Entwicklung für die Heilung von Krankheiten und ich werde auch weiterhin mein Möglichstes tun, um hier meinen Beitrag zu leisten.

Kurvenkratzer: Ihr seid aktive Unterstützer von Kurvenkratzer (worüber wir uns übrigens wahnsinnig freuen) – Was hat euch dazu bewegt, auf uns zuzugehen und warum findest du es wichtig, über Krebs zu sprechen?

Janis: Für mich und mein ganzes Team ist es das wichtiges, dass wir etwas an Menschen zurückgeben, die Hilfe benötigen. Ob wir dies direkt oder in diesem Fall indirekt tun ist für uns zweitrangig. Ich finde Kurvenkratzer ein wunderbares Projekt, dass vielen Menschen hilft und in Zukunft noch helfen wird. Wenn wir einen Teil dazu beitragen können und wir unsere Kräfte bündeln, dann ist das aus meiner Sicht eine Verpflichtung.

Kurvenkratzer: Gibt es Tipps, die du Patientinnen und Patienten mit auf den Weg geben möchtest?

Janis: Glaubt an eure Träume und verfolgt diese mit Herzblut, Spaß und Konsequenz. Es wird sich auszahlen!