CORONA – Quo vadis? – Leben mit KREBS u. Corona – Werner ACHS

CORONA – Wohin gehst du?

 

Jeder, wirklich jeder macht sich seine Gedanken über Corona. Es ist allgegenwärtig. Aber wie gefährlich ist das wirklich und wie gehen wir damit um und überstehen es? Es gibt sehr viele Fragen zu Corona bzw. COVID19. Die Medien beherrschen dieses Thema, die Politik bestimmt “unseren Weg”. War das wirklich alles notwendig?? Wer ist wirklich gefährdet? Es scheiden sich die Geister und die Antworten gehen weit auseinander. Viele meinen es besser zu wissen aber wer hat wirklich recht? Fragen über Fragen wobei ich hier nur meine persönliche Meinung kundgeben werde. Ich bin aber kein Corona-Experte und ich wollte eigentlich auch gar nicht meinen Senf dazugeben aber einige Menschen wollten doch wissen, wie ich persönlich damit umgehe und zurechtkomme und wie es mir dabei geht.

 

Corona-Risikogruppen

 

Dr. Ramin Nikzad (Allgemeinmediziner im 21. Wiener Gemeindebezirk und Corona-Containerarzt im AKH Wien) erklärt das im anschließenden Video, finde ich, ganz gut.

– Menschen über 60 Jahre 
– Menschen mit Asthma bzw. chron. Atemwegserkrankungen (aber nicht alle)
– Raucher
– Diabetiker
– Menschen mit Bluthochdruck bzw. Herzerkrankungen
– Menschen mit massivem Übergewicht
– Menschen mit einer Abwehrschwäche
Gehen wir mal näher darauf ein:
 – Menschen über 60: Das zeigen laut Dr. Nikzat die Todesfallsstatistik. Und je älter desto gefährdeter sind die Personen natürlich. Klingt ja auch irgendwie logisch und plausibel, da man ja mit dem Alter schwächer wird und auch alles langsamer verheilt.
Menschen mit Asthma bzw. chronischen Atemwegserkrankungen: Da ja das Covid-19 speziell auch die Lunge angreift, sind Menschen mit schweren Atemwegserkrankungen natürlich besonders gefährdet. Junge Menschen wie zBsp der Wirt vom Tiroler Kitzloch (von wo das Virus in Österreich seinen Lauf nahm) verspürten nur Halsschmerzen. Aber bei Menschen mit schwerem Asthma kann das durch dieses Virus zum Tod führen. Leichtes Asthma nicht.
Raucher: Stichwort Raucherlunge. Menschen, die schon jahrzehntelang qualmen und deren Lunge schon massivst dadurch geschädigt ist zählen ebenso zu den Risikopatienten. Ein jeder Raucher weiß über die Gesundheitsschäden Bescheid, ist gut darüber aufgeklärt was Rauchen bewirkt. “Der einzige Weg führt über die Lunge und der gehört asphaltiert” hört man öfters von langjährigen Rauchern. Na ja ein hohes gesundheitliches Risiko und durch Corona eben noch höher. Aber jeder Mensch ist mündig genug und weiß was er macht.
Diabetes: Natürlich jetzt nicht jeder Diabetiker aber Langjährige gehören zu den Risikogruppen. Und auch Solche die schlecht eingestellt sind. Hierbei hilft natürlich gesunde Ernährung wesentlich.
Menschen mit Bluthochdruck bzw. Herzerkrankungen: Jahrelanger Bluthochdruck führt ja zu Herzerkrankungen bzw. allgemein Erkrankungen mit unserem wichtigstem Organ sind sehr stark gefährdet. Man kann da natürlich mit Sport und Bewegung entgegenwirken um es nicht so weit kommen zu lassen. Aber auch mich hat da oft der innere Schweinehund mehr im Griff.
– Menschen mit massivem Übergewicht: Starkes Übergewicht ist ein großer Risikofaktor ab einem Bodymassindex (BMI) von 35. Aber das bei jeglicher Altersgruppe also auch bei jungen Leuten!!
– Menschen mit einer Abwehrschwäche: Personen mit AUTOIMUNERKRANKUNGEN – (Rheumatische Erkrankungen wie Morbus Chron, chron. Autoimmun-Darmerkrankungen, Multiple Sklerose u. viele mehr…) und mit angeborenen ABWEHRSCHWÄCHEN. Und natürlich KREBSPATIENTEN, die eine laufende Chemotherapie oder laufende Bestrahlungen haben oder Personen, die Medikamente nehmen die das Immunsystem herunterfahren.
Also diese Menschen, Personen, Patienten zählen zum gefährdeten CORONA-Personenkreis. Also, bitte Leute passt auf euch auf. Alle anderen Homo sapiens natürlich auch. Soll ja nicht heißen, dass es Niemanden von dieser Gruppe treffen kann. Niemand ist vor einer Ansteckung gefeit bzw. vor einer Infizierung. Ob es dann ausbricht ist natürlich die andere Frage. Aber ich denke bei gesunden Menschen wird das eher nicht der Fall sein. Aber darüber sind sich wahrscheinlich so manche Ärzte nicht mal sicher. Und laut Radio soll ja von der Bill-Gates-Stiftung in 18 Monaten (also 1,5 Jahren) ein Impfstoff dagegen entwickelt und getestet (?) sein und an über 7 Milliarden Menschen verabreicht (geimpft) werden.

 

 

Politik & Corona

 

Über den Einfluss der Politik braucht man nicht diskutieren, der ist gewaltig wenn man sich jetzt unser Land so anschaut und ich möchte da auch gar nicht näher darauf eingehen. Das gehört auch hier gar nicht her. Ich persönlich hätte mir nur gewünscht, dass ALLE PARTEIEN GEMEINSAM über die Vorgangsweise entschieden hätten und nicht nur die aktuellen Regierungsparteien. Ich will damit nicht sagen, dass die Art und Weise wie ALLES über uns bestimmt wurde ganz falsch ist, nein, ich hätte mir nur gewünscht, dass ALLE GEMEINSAM darüber entscheiden hätten sollen. Natürlich unter Einbezug der hellsten Köpfe unseres Landes also mit den führenden Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten. Ob die Vorgangsweise der Regierungsparteien Schlimmeres verhindert hat oder nicht, darüber kann nur gemutmaßt und diskutiert werden. Und in Gesundheitsdingen werden Klagen gegenüber der Vorgangsweise im Nachhinein für die betroffenen Personen ja nicht viel bringen. Es ist natürlich vollkommen klar, dass der Wirtschaft ein enormer Schaden (durch Corona) entstanden ist aber wie das jetzt wieder alles auf Normalbetrieb (den es nicht mehr geben kann und wird) umgestellt werden und laufen soll, darüber scheiden sich natürlich die Geister. Und ich denke die Hilfspakete und Maßnahmen sind nur ein Tüpfelchen auf dem i bzw. ein Tropfen auf dem heißen Stein der vielen die Existenz bzw. den Arbeitsplatz kosten wird. Und es wird zu befürchten sein, dass alles teurer wird und im Endeffekt der Kunde bzw. WIR ALLE diese Kosten zu tragen haben werden. Das steht außer Frage. Die Klassenunterschiede werden bestimmt wieder größer werden, daher müssen wir das Boot auch wieder zusammen ausschöpfen und den Karren gemeinsam aus dem Dreck ziehen. Vorwürfe bringen dabei nicht wirklich was, denkt darüber nach. Und bis jetzt können wir ja froh sein, dass es noch nicht aus gesundheitlicher Sicht schlimmer geworden ist wie in anderen Ländern wie zBsp. aus dem Ursprungsland CHINA oder ITALIEN.

Spenden & Corona

 

Natürlich gehören die Hilfs- und Einsatzkräfte gehörig unterstützt, dass steht außer Frage. Aber wen soll man in dieser für Alle sehr schweren Zeit unterstützen. REGIONAL natürlich mal sein Umfeld. Rettung und Feuerwehr unterstützen die meisten Leute ja von jeher schon von Haus aus. Das merken erst jetzt dieser Tage wahrscheinlich auch die letzten Menschen. Oder bedauerlicherweise auch nicht. Manchen ist es ja auch jetzt egal aber das muss sowieso jeder für sich selbst entscheiden. Niemand kann einem vorschreiben was er spenden soll oder ob er überhaupt spenden soll. Man wird jetzt natürlich regelrecht überrannt von Spendenaufrufen, weltweit!
In diesen Zeiten haben es die Krankenhäuser, Rotes Kreuz, Grünes Kreuz, Samariterbund, Apotheken, Ärzte, Krankenschwestern, Mitarbeiter im Verkauf usw. am Schwersten und dafür gebührt auch Jedem DANK und ANERKENNUNG!! Und HUT AB vor der hervorragenden Leistung in dieser beschwerlichen Zeit!!
Aber vom Wort im Mund hat man natürlich nicht viel und nur Geldregen bringt Segen!?! Aber wen soll man jetzt wirklich spenden um am Ende nicht selbst übrig zu bleiben. Und natürlich ist nicht jeder in der glücklichen Lage etwas spenden zu können. Jeder wie er es halt kann oder will.
Ich mein, natürlich hat Regionalität für mich Vorrang (siehe auch nächsten Absatz) aber von allen Seiten kommen Spendenaufrufe. Es ist klar, dass viele Wirtschafter auch Überbrückungskredite benötigen, die meiner Meinung nach zinsenlos sein sollten (in abschaubaren aber auch individuell angepasstem Zeitraum zurückgezahlt werden soll) um nicht zu viele Firmen in die Insolvenz zu treiben was ja wiederum viele Arbeitsplätze kosten würde.
Es ist schon irgendwie kurios wo man überall spenden soll aber bei Manchen auch zu verstehen. ZBsp. ein Fitnessstudio, dass gerade in einem Neubau investiert hat und natürlich sicher hohe Kreditraten zurückzahlen muss. Weiß nicht ob das zur Investition in die eigene Gesundheit zählt, da man ja zum Sport nicht unbedingt einen Raum braucht. Die Natur ist auch in Krisenzeiten groß genug (daher find die so manche Ausgangsbeschränkung etwas übertrieben). Aber soll man jetzt den Besitzer dabei unterstützen? Ich hab zBsp einen Halbjahresvertrag in einem abgeschlossen, konnte aber aufgrund von Krankheiten und auch einem Rehabilitationsaufenthalt fast gar nicht trainieren und durch Corona jetzt sowieso auch nicht. Ab morgen finden Trainingseinheiten outdoor statt mit geprüften Trainern wobei da das Angebot besteht, dass hierbei der ganze Mai kostenlos für Einen ist. Man darf aber natürlich trotzdem “spenden”. Ich denke bei einem Mitgliedsbeitrag von 59 Euro/Monat hab ich da aber eigentlich die letzten Monate eh genug gespendet. Wobei 9 Euro pro Monat für die Abbuchung vom Konto verlangt wird, was eigentlich, wenn ich es mir genau überlege, schon etwas heftig ist, wobei man überall bei Abbuchungen ja weniger zahlen muss und nicht mehr. Etwas kurios oder nicht? Na ja, wofür auch immer das verwendet wird (für die Bürokratie doch etwas viel), ich bin mir sicher, dass es weiter in die Gesundheit investiert wird (zBsp in neue Trainingsgeräte). Das ist ja auch gut so.
Was ich zBsp gemacht habe bzw. gespendet habe wär absolut nachahmenswert. Ich habe mir natürlich Atemschutzmasken besorgt, die ich auch selber benötige und davon gespendet. Ich habe 100 Stück schützende FFP3 Masken (8 €/Stück) durch Zufall ergattert und auch 200 Stück normale Masken (die andere Personen schützen nicht Einen selbst) über Amazon (bei Wartezeiten bis Juni 2020) welche bekommen. Und davon hab ich den Großteil an Familie und Freunde (gratis) verteilt. Also ich selbst hab grad mal noch 20 Stück der FFP3 Masken für mich selbst und 50 Stück davon hab ich an die DIAKONIE in meinem Heimatort verteilt. Und auch 100 Stück der anderen Schutzmasken. Eben weil mir alte Menschen auch am Herzen liegen und auch aus Dank, dass sich dort auch sehr gut um Großmutter gekümmert worden ist, die leider schon sehr lange verstorben ist. 🙁 Ich war früher oft auf Besuch dort und weiß wie es den lieben Menschen dort geht. Besonders jetzt in solchen Zeiten wo sie keinen Besuch bekommen dürfen und auch nicht wirklich wohin gehen können und dürfen wegen des Ausgangsverbotes (welches ich für verfassungswidrig halte und ein Einschnitt in die Grundrechte des Menschen sehe – aber nur meine persönliche Meinung). Und das bricht mir natürlich das Herz und daher habe ich sie auch meinen Möglichkeiten entsprechend unterstützt.
Ich hab auch von einem fiktiven Fussballspiel gelesen. Aus sportlicher Sicht und zur Unterstützung des Vereines irgendwie auch eine tolle, sehr kreative Idee. Aber ich unterstütze doch lieber vor Ort in dem ich sie beim nächsten Heimspiel und auch weiteren Spielen besuchen werde. Bei 4-5 Lieblingsvereinen (SV Gols, SC Frauenkirchen, Neusiedler SC, SV Mattersburg usw…) hab ich ja immer eine große Auswahl und ich bin mir sicher, dass ich dann auch vor Ort spenden kann.

 

Regional nicht nur in Krisenzeiten

 

Ich persönlich bemühe mich natürlich zuallererst regional meine Mitmenschen zu unterstützen. Regional einkaufen steht da natürlich an allererster Stelle. Egal ob Restaurant, Gasthaus, Kebapladen, Imbissstube (Essen zum Mitnehmen), Trafik, Buchladen, Blumenladen, Fleischerladen usw… Aber das mache ich eigentlich so auch und ist bestimmt keine Umstellung sondern eine EINSTELLUNG! 😉 Großmärkte sehen mich eher selten und ich muss nicht der Erste gleich am Eröffnungstag bei einem Baumarkt sein wo schon beim Eingang Menschenschlangen auf Einem warten… Echt irre sowas, wenn ihr mich fragt.

 

 

Wie geht es mir persönlich mit Corona?

 

Ja, ich weiß, ich zähle auch zur Risikogruppe. Fühle mich aber eigentlich nicht so. Ja, klar, durch meine Krebserkrankungen bin ich es aber ich denke alles mit Hirn und Verstand. Ich trage Maske (kommt aber wie bei Jedem auch vor das ich mal vergesse) und halte immer genügend Sicherheitsabstand. Und ich beschränke meine Ausfahrten (Einkäufe, etc…) und Sozialkontakte auf ein Minimum.

Ich erledige meine Einkäufe selbst, habe genug zu Essen, ganz sicher für ein paar Monate, im Gefrierschrank. Hab genug zu Trinken und auch genug Futter für meinen Golden Retriever Bonnie. Aber sind wir uns mal ehrlich, wer hält es ganzen Tag, wochenlange immer nur zu Hause aus? Bei uns am Land geht’s ja noch aber in Großstädten wie Wien oder Graz find ich das schon weit schlimmer. Ich habe das 19 Tage im AKH genossen, durfte davon 14 Tage nicht mal aus dem Zimmer gehen. Daher hab ich bestimmt schon Schlimmeres erlebt. Kam aber meiner Gesundheit zugute.

Mir ist auch bestimmt nicht fad zu Hause, es gibt immer genug zu tun. Ich hab ein großes Haus mit einem schönen Garten dazu. Mit Social Media hat man ja auch genug Kontakt zur Außenwelt, dass find ich ganz gut. Aber persönlicher Kontakt ist natürlich was Anderes.

Mir gehen schon manch tägliche Wege ab oder die Fahrten mit meinem Lieblingstaxiunternehmen aus Andau ab. Die persönlichen, intensiveren Gespräche mit Familie, Freunden und so manchen Zufallsbekannten. Natürlich auch Erholungsurlaub, Reha usw… Ich bin keiner, der es daheim lange aushält. Ich bin es gewohnt unter Menschen zu sein, da ist so eine Lage natürlich sehr schwierig und nicht grad angenehm.

Ich hol mir täglich mein Frühstück selber. Mit Maske und dem gebührenden Sicherheitsabstand, selbstverständlich. Das find ich irgendwie auch gar nicht so schlecht und es würd mich auch gar nicht wundern wenn man das beibehält. Die Chinesen sind es ja auch gewohnt. Aber gut bei dem SMOG der dort ist bleibt Denen ja auch gar nichts anderes übrig. Nur bei uns guckt man halt doch noch erstaunt wenn man Welche im Outlet Center rumlaufen sieht. Was aber auch jetzt schon zur Normalitä gehört. Aber mich stört es nicht wirklich wenn man das beibehält. Aus Schutz ist das doch irgendwie verständlich finde ich. Aber das kann ein Jeder halten wie er will, gibt ja Meinungsfreiheit. 😉

 

Mich hätte es zBsp auch in der Schule nicht gestört wenn man uns so Schuluniformen vorgeschrieben hätte. Da wär auch keiner wegen seiner Kleidung gehänselt worden. Oder zBsp wurden uns am Gericht mal per Aprilscherz Uniformen bzw. ein Anzug mit Krawatte wie bei Lauda Air deren Uniformen vorgeschrieben. Hätt ich nicht so schlimm gefunden und hätten auch zu einem öffentlichen Amt gepasst. Wenn man zBsp sieht, dass manche Amtspersonen im Sommer aufgrund der Hitze in kurzen Hosen rumlaufen, Andere aber das nicht dürfen, hätt ich das gleich vorgeschrieben. Natürlich österreichweit. *lol* Aber mich haben sie ja nicht gefragt. 😉 Wie immer halt. Aber egal, ist ja zum Glück nicht mehr meine Sorge was dort so abläuft.

Nachmittags halt ich mein ungestörtes Mittagsschläfchen, dass ich aufgrund von meiner Fatigue sehr selten absagen kann. Da drückt mich die Müdigkeit besonders. Momentan bin ich auch muskeltechnisch nicht wirklich auf der Höhe. Von meinen Walks ganz zu schweigen. Der innere Schweinehund siegt immer wieder und ich bin zu erledigt. Beispielsweise hab ich mit Bonnie einen Spaziergang von nichtmal 5 km gemacht und sofort eine Blase bekommen. Sowas passiert mir normal erst nach 40 km, die ich schon des längeren gar nicht mehr imstande bin. An meinen Füßen löst sich durch die Polyneuropathie die Haut und da kommt es des Öfteren auch zu Blutungen an den Fußsohlen. Daher hab ich es momentan nicht so mit viel gehen. Was Manche vielleicht verstehen, Viele aber nicht. Ist mir aber auch egal. Soll sich Jeder denken was er will, ich habe beschlossen, diverse “böse” Kommentare von sogenannten Freunden einfach zu ignorieren. Ist auch besser für meine Gesundheit.

Die Haut bröckelt ab

Ich hab in den letzten Wochen auch immer sehr viel Schreibarbeit gehabt und mich mit diversen Ämtern oder Behörden rumschlagen müssen. Anträge stellen, hunderte emails verschicken, telefonieren. Das ist immer sehr mühsam für mich und erledigt mich immer total. Was ich früher so nebenbei gemacht habe, schafft mich jetzt total. Daher hab ich in letzter Zeit auch wenig Beiträge oder Sonstiges geschrieben. Es ist mir einfach zu mühsam. Manchmal auch schon die kürzesten Telefonate, daher habt bitte Verständnis wenn ich nicht immer gleich abhebe oder nicht schreibe oder mich melde. Mir gehts aber den Umständen entsprechend eh gut. Bin quasi momentan halbwegs zufrieden wie es ist. Außer das mit Corona einen Strich durch die Rechnung macht. Aber da gehts ja allen so. Nur blöd das deswegen viele meiner hilfreichen Therapien abgesagt bzw. verschoben werden mussten. Oder auch ein dringendes PET-CT noch ausständig ist. Wo ich schon 2 Wochen auf einen Termin warte und wo mir nach eine Anruf mitgeteilt wurde, ich müsse mich noch gedulden, es wird erst alles schön langsam wieder hochgefahren. Ja, da fahre ich auch… aber eher aus der Haut. Aber ich kann es natürlich nicht ändern…. Danke, Herr Kurz und Kogler!! Wenn sich meine Vermutung durch das PET-CT, dass ich irgendwann mal machen kann, bewahrheitet, schicke ich ihnen bestimmt ein “Dankesschreiben”, dass verspreche ich hiermit!! Aber mehr sage bzw. schreibe ich jetzt dazu nicht. Sonst werd ich noch zensiert. 😉 Auf jeden Fall hab ich immer irgendwas zu tun und fad wird mir nie.

 

Bleibts gsund!!

 

Wenn ich lese oder höre, “bleib gesund” komm ich mir irgendwie verarscht vor. Ich weiß, dass ist nicht böse gemeint, aber hört sich bei mir immer echt komisch  an. Wie soll ein Krebskranker, der unheilbare Krebsleiden (die immer wieder kommen) hat, gesund werden? Was sich bei mir immer noch viele Menschen denken. Nur weil ich gesund aussehe, heißt das noch lange nicht, dass ich das auch bin. Jetzt mal von den wahrscheinlich schon chronischen Nebenwirkungen wie Fatigue und Polyneuropathie abgesehen.

Vor ein paar Wochen hat ein notorischer Alkoholiker, langzeitarbeitsloser (Bau)  Frühpensionist zu mir gemeint, er war schon 2 Tage klinisch tot und er glaubt nicht, dass ich krank sei. Er hätte da schon Ärgeres überlebt bzw. erlebt. Anscheinend hat er nebenbei noch Medizin studiert. *lol*

Es scheinen viele Menschen NICHT zu kapieren, dass es INNERLICH weit schlechter aussehen kann und auch tut als ÄUSSERLICH. Sowas ärgert mich immer wieder. Aber bitte… Lauter selbsternannte Experten. Soll ich drauf sagen: “Entschuldigung, dass ich noch lebe? ” So eine Antwort hätt er sich eigentlich verdient. Aber manchmal sag ich einfach gar nix drauf weil es mir einfach zu dumm ist. Überhaupt bei Menschen die einen IQ unter der Wahrnehmungsgrenze haben. Ist mir doch zu mühsam und die sind es eh nicht wert. Daher am besten ignorieren.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Corona unser aller Leben großteils negativ beeinflusst aber unter diesen Umständen geht es mir eigentlich relativ gut. Und wenn mir die Decke auf den Kopf fällt kurve ich einfach mit meinem neuen elektronischen City-Roller alleine in der Gegend herum. Auch ganz entspannend und herrlich bei dem schönen Wetter. 🌞😎

 

Oder ich lese eines meiner zahlreichen Bücher oder male beim Onlinekurs vom Neusiedler Künstler Martin Egger mit. Das macht auch sehr viel Spaß. Findet jeden Freitag um 16 Uhr statt und man kann dabei auch ein kleines Bild vom Künstler persönlich gewinnen. 👍🏻👌👌

Online Malkurs unter Galerie Martin Egger in Facebook zu finden.

Und da ja ab heute die Einschränkungen gelockert werden, werd auch ich wieder etwas mutiger durch die Gegend wandern.  Und wieder vermehrt mit Bonnie spazieren gehen. Soweit die Füße tragen und es zulassen. Natürlich unter Einhaltung aller Beschränkungen und Verordnungen. 😉

Alles Liebe und einen schönen 1. MAI! 😊🌞🙋🏻‍♂️😎

Werner Achs

Kurvenkratzer – InfluCancer

Leben mit seltenem Krebs 😎