Unter dem Motto „talk about cancer“ beschäftigen wir uns mit den vielen Facetten einer Krebserkrankung.hello@kurvenkratzer.at
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Meine Bucket List #3 – 257 reasons why
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257 Gründe: Nicht nur leben, sondern LEBEN

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Seite 2/3: Gründe für eine Bucket List und warum Bloggerin Claudia Altmann-Pospischek eine Bucket List führt.

5 weitere Gründe, warum es sinnvoll ist, als Krebspatient*in eine Bucket List zu führen

  1. Eine Bucket List kann dir helfen ins Hier und Jetzt zu kommen! Es soll nicht um das „DAS muss ich noch erleben“ gehen, sondern vielmehr um das “ich möchte (noch) SO VIEL wie nur möglich erleben“. Einfach LEBEN und alles mitnehmen, was geht.
  2. Das Führen und Durchführen einer derartigen Liste kann deine Lebensqualität in dieser herausfordernden Zeit verbessern und dir helfen, gut durch Chemo & Co zu kommen.
  3. Eine Löffelliste kann dich motivieren weiterzumachen, wenn Körper & Geist erschöpft sind. Wenn du wieder die Energie aufbringen kannst, die Punkte auf deiner Liste auch tatsächlich anzugehen und umzusetzen, hast du während deiner Therapie etwas, auf was du dich freuen kannst. Vorfreude ist ja bekanntlich die beste Freude und es ist umso schöner, diese Dinge dann erleben zu dürfen.
  4. Eine Bucket List kann dir helfen, im Positiven zu bleiben, dir Ziele zu setzen und das Leben vorwärts zu leben.
  5. Mithilfe einer Bucket List kannst du nachschauen, was alles möglich war, ist und auch wieder sein wird. Sie ist eine Lebensliste. Kein Jahresplaner, sondern vielmehr ein Lebensplaner.

 

„Gerade wenn man aufgrund einer unheilbaren Krebserkrankung ohnehin angezählt ist, tut es gut, seine Ziele auf einer Liste festzuhalten.“
Claudia Altmann-Pospischek
Kopftimismus Magazinbeiträge
Eine Bucket List eignet sich besonders dafür, Dinge anzugehen, die dich aus deiner Komfort-Zone locken. (Foto: Canva/Matheus Bertelli)

Claudias Cancer Challenge

Kopftimismus Claudia Mit Bucket ListIhr Blog ist für sie, wie ihr persönliches Krankheitstagebuch, ihre Verarbeitungsstrategie. Seit dem Jahr 2016 dokumentiert Claudia ihre fortgeschrittene Brustkrebsdiagnose in ihrem Blog “Claudia’s Cancer Challenge” und informiert, schafft Bewusstsein und gewährt private Einblicke. Einblicke in das Leben mit ihrem Beifahrer, dem Krebs.

 

Bei ihrer Diagnose hat Claudia gesagt bekommen, dass sie nur mehr eine Durchschnittsüberlebenszeit von zwei Jahren hat. Dieser Satz hat einen negativen Anker in ihrem Kopf gesetzt. „Ich habe tatsächlich diese zwei Jahre aufs Sterben gewartet – doch: es passierte nichts. Ich war immer noch da.“, erinnert sie sich zurück. Claudia beschloss, sich voll aufs Leben zu konzentrieren und eine Bucket List für Meilensteine anzulegen.

Die Krebsbloggerin schätzt diesen verschriftlichten Wegweiser zu ihren Meilensteinen und weiß, dass es am schönsten ist, immer wieder zurückzukommen, Dinge zu ergänzen und „mit einem Lächeln auf den Lippen ein Häkchen unter ein Ziel zu setzen“.

In ihrem Blogeintrag “Mit meiner Bucket List hinein ins Abenteuer” schreibt Claudia über ihre vier absoluten Lieblingseinträge – inklusive Backgroundstory!

 

Du willst sie endlich lesen, unsere Liste mit (bald!) 257 Einträgen? Dann ab auf die nächste Seite.

Über die Serie

„Löffelliste“, „Bucket List“ oder die „Was will ich noch erleben-Liste“. Sozusagen der Einkaufszettel für das 5-Sterne-Plus Menü des Lebens. Allerdings nicht nach dem Motto: „man lebt nur einmal“ sondern „man stirbt nur einmal“. Es geht nicht um den Zwang, so viele Dinge wie möglich zu erleben bevor man stirbt, sondern vielmehr darum, Wünsche zu formulieren und ihnen nachzugehen, bewusst zu leben, sich einen Schubs zu geben, sich zu trauen Neues auszuprobieren, das Leben neu zu ordnen, Ziele zu finden, sich neue Inspirationen zu holen und vor Allem ins Hier und Jetzt zu kommen. Was ist meine Motivation, was mein größter Wunsch, was meine größte Angst?

Vom leeren Blatt Papier bis hin zum fertigen individuellen Rezept fürs Leben: in unserer neuen Bucket List-Serie geben wir dir in abwechslungsreichen Artikeln Input, wie du das alles mithilfe einer Bucket-List umsetzen kannst  und warum du gerade bei Krebs eine derartige Liste führen solltest.

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