Unter dem Motto „talk about cancer“ beschäftigen wir uns mit den vielen Facetten einer Krebserkrankung.hello@kurvenkratzer.at
Brokkoli

Brokk’n roll, baby!

„Ge, iss doch wenigstens den Brokkoli!“ Kommt euch bekannt vor? Dann habt ihr vielleicht auch zu den Kindern gehört, die beim Abendessen einen großen Bogen um das grüne, bäumchenähnliche Gewächs gemacht haben. Wenn sich bis jetzt nichts daran geändert hat, wirds höchste Zeit. Denn Brokkoli zählt zu den Superfoods schlechthin! Wir verraten euch, warum.

Brokkoli? Bäh. Langweilig.

Besonders in der Kindheit bekommt kein anderes Gemüse so viel „Hate“ zu spüren wie diese Kohlart. Vom Lieblingslebensmittel ganz zu schweigen. Weit entfernt. Schade eigentlich. Denn der Kreuzblütler ist nicht nur eine heimische Gemüsesorte, sondern weist auch eine Reihe vorteilhafter Nährstoffe wie Kalzium, Eisen, Phosphor, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine auf.

Welche genau? Unser “Brokkoli-Fact-Sheet“ zum Schluss unseres Specials liefert euch die wichtigsten Infos!

Sonstiges Baby Mit Brokkoli
Muss ich den jetzt wirklich essen? Foto: Getty Images/Martinan

Gesundheitsbenefits

  • Immunsystembooster. Brokkoli kann durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C euer Immunsystem positiv beeinflussen. Bereits mit 100 g Brokkoli werden 76 % eures Tagesbedarfs an Vitamin C gedeckt.
  • Entzündungshemmend. Ja, richtig gelesen. Das kleine grüne Bäumchen enthält verschiedene bioaktive Verbindungen und die Substanz Kaempferol, welche in Tier- und Reagenzglasstudien eine entzündungshemmende Wirkung zeigen konnte.
  • Krebsprävention und -behandlung. Glucosinolat. Richtig guter Stoff. Der soll gemeinsam mit anderen Stoffen – wie Indole, Beta-Carotine und Aminosäuren – bei der Regeneration erkrankter Körperzellen helfen. Indole bekämpfen sogar gesundheitsschädigendes Östrogen, die Hauptursache hormonbedingter Krankheiten.
Laut einer Studie der Ohio State University, die sich vor allem auf Brustkrebszellen konzentrierte, aktiviert Brokkoli die körpereigene Produktion von sogenanntem Indol-3-Carbinol (I3C). Diese Substanz hemmt nachweislich die Verbreitung von Krebszellen.*
Sonstiges Donut Oder Brokkoli
Mmh, Donuts! Aber lest euch mal die weiteren Gesundheitsbenfits vom Brokkoli durch. Die brokken nämlich! Foto: Shutterstock
  • Entgiften und entwässern. Und wir meinen nicht das in den Nieren entstehende und über die Harnwege geleitete Ausscheidungsprodukt der Wirbeltiere und die Entwässerung am stillen Örtchen. Nein, nein, nein. Die Rede ist von #detox.  Durch das enthaltene Vitamin C im Brokkoli werden spezielle Leberenzyme aktiviert, die verschiedene Giftstoffe im Körper abbauen. Also nix mit Detox-Kuren: Brokkoli essen!
  • Sulforaphan. Dieser Inhaltsstoff im Brokkoli kann die Wirkung von Chemotherapien verstärken, was in mehreren experimentellen Studien der Heidelberger Wissenschaftlerin Prof. Dr. Ingrid Herr nachgewiesen werden konnte.*

Wie du die maximale Dosis an Sulforaphan bekommen kannst? Einen Pro-Tipp dazu – und weitere Tipps – findest du auf der nächsten Seite!

*Alles schön und gut. Letztendlich ist aber mehr Humanforschung notwendig, um die Funktionen der Substanzen im Brokkoli und deren Wirkung auf den menschlichen Körper besser zu verstehen 😉

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