Unter dem Motto „talk about cancer“ beschäftigen wir uns mit den vielen Facetten einer Krebserkrankung.hello@kurvenkratzer.at
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Leinsamen
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Kleine Kumpel in braunem Panzer

Richtig wichtig bei der Einnahme von Leinsamen!

  • Stay hydrated! Ganz wichtig ist es, mit den Leinsamen gleich mal ein Glas Wasser zu trinken und über den Tag verteilt mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Sonst kann die Wirkung in die falsche Richtung gehen und die Leinsamen führen zu Verstopfung.
  • Leinsamen immer geschrotet einnehmen, um die Wirkstoffe besser zu verwerten. Geschrotete Leinsamen werden leider schnell schlecht, deshalb besser ganze Samen kaufen und regelmäßig frisch mit dem Mixer kurz aufbrechen oder im Mörser zerstoßen.
  • Nimm Leinsamen mit einem zeitlichen Abstand von einigen Stunden zu deinen Medikamenten ein, denn sie verringern die Resorption anderer Wirkstoffe.
  • Iss nicht mehr als 45 Gramm Leinsamen pro Tag. Ein Esslöffel entspricht ca. 10 Gramm.
  • Wenn du diese Punkte beachtest, steht dem Genuss von Leinsamen nichts im Wege. Lass deiner Kreativität freien Lauf: Streue die Samen als Topping über eine Smoothie-Bowl oder über Salat, verkoche sie im Porridge oder mache daraus unsere Cracker – das Rezept findest du am Ende des Artikels!
Fitnesskultur Leinsamen Steckbrief
Der Lein, der ist schon fein! Foto: Pexels/Eva Elijas; Grafik: Kurvenkratzer/Canva

Rezept: Leinsamencracker


Zutaten:

  • 100 g Leinsamen geschrotet
  • 20 g Stärke (Mais- oder Kartoffelstärke)
  • Prise Salz
  • 300 ml Wasser
  • Gewürze nach Belieben: Thymian, Rosmarin, Kümmel, …

Zubereitung:

  1. Vermische alle Zutaten, bis die Masse frei von Klumpen ist.
  2. Der Teig muss jetzt 1­–2 Stunden quellen.
  3. Streiche die Masse gleichmäßig und dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech aus.
  4. Backe die Cracker 45 Minuten bei 150°C Umluft.
  5. Lass die Cracker auskühlen. Anschließend kannst du sie in kleine Stücke brechen.
  6. Hummus oder ein Dip aus roten Rüben passen super dazu!
Fitnesskultur Leinpflanze
Aus den runden Kapseln werden die Leinsamen geerntet. Foto: Pixabay/Sujus

Aufpassen, wenn…

…du einen Darmverschluss oder Entzündungen in der Speiseröhre oder des Magen- Darmtrakts hast. Wenn das der Fall ist, solltest du keine Leinsamen einnehmen. Spreche am besten mit deinem Arzt oder Apotheker, wenn du dir unsicher bist. Solltest du schwanger sein spreche die Einnahme auch mit deinem Gynäkologen ab.

Über die Serie

Avocado, Gojibeeren, Acai & Co. Die Rede ist von sogenannten Superfoods, welche den Körper bekanntlich entgiften und das Immunsystem stärken sollen. Wir gehen dem Ernährungstrend und Marketinghype auf den Grund und untersuchen, ob diese wirklich vital- und nährstoffreicher sind als herkömmliche Nahrungsmittel. Wir zeigen euch, welche regionalen Alternativen es zu den Exoten gibt und wie sie euch bei einer Krebsdiagnose gesundheitlich unterstützen können.

In unserer Superfood-Serie findest du nicht nur überraschende Gesundheitsbenefits, spannende Tipps, erstaunliche Fakten sowie den ein oder anderen heißen Kochtipp, sondern auch unsere Kurvenkratzer-Fact-Sheets, mit allen “healthy facts” zu den jeweiligen Superfoods, alle auf einen Blick!

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