Unter dem Motto „talk about cancer“ beschäftigen wir uns mit den vielen Facetten einer Krebserkrankung.hello@kurvenkratzer.at
4 min
Mindchiller #3
4 min

Endlich wieder die Seele baumeln lassen. Mit diesen 5 Tipps klappt‘s

Fatigue, Chemobrain, Krisenhirn. Fünf Tipps, wie Bewegung dir helfen kann, diese besch*****en Symptome und nicht die wichtigen Dinge im Leben zu vergessen. Let us calm your mind!

Wenn du schon die ersten beiden Artikel unser Get-Active-Serie gelesen hast, dann weißt du bereits, wie wichtig Sport für unseren Körper ist und wie du es schaffst, mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren. Wenn nicht: Was zur Hölle machst du? Spaß. Aber lies sie trotzdem. Am Ende des Artikels findest du die Links dazu.

Körper, Geist und Seele. Sport ist also gut für unseren Körper. Dann gibt es aber noch den Geist und die Seele. Sport soll dir genau dabei helfen. Und wieder ein bisschen mehr zu chillen. Hier sind 5 spannende Tipps.

1. Fatigue Adé! Nature is calling.

Fatigue, also signifikante Müdigkeit und Erschöpfung können als Nebenwirkung einer Chemotherapie auftreten. Durch regelmäßige Bewegung kann dieser starke Erschöpfungszustand allerdings verbessert werden. Ein 30-minütiger zügiger Spaziergang in der Natur kann deine Durchblutung fördern, die Sauerstoffzufuhr verbessern und dir helfen, Symptome wie Fatigue zu lindern.

Kopftimismus Dunkler Wald Mann Gelber Regenmantel Pexels Louis
Auch wenn das Wetter heute vielleicht nicht sehr einladend erscheint, um eine Runde spazieren zu gehen. Überwinde dich! Dein Körper wird es dir danken. Foto: Pexels/Louis

 2. Boost your Brain: mit Intervalltraining.

Das berühmte und weniger berüchtigte „Chemobrain“ beeinträchtigt das Lernen, die Aufmerksamkeit sowie das Kurz- und Langzeitgedächtnis. Ausdauertraining oder „High-Intensive-Interval-Training“ (HIIT) kann sich zusätzlich zu einer Therapie positiv auf die geistige und kognitive Leistungsfähigkeit auswirken. Bei einem HIIT geht es darum, die Intensität für kurze Zeit (z.B. 10-30 Sekunden) zu erhöhen und anschließend eine Pause einzulegen. Selbstverständlich nur so intensiv, wie es deine körperliche Aktivität und dein Gesundheitszustand zulassen. Die Sauerstoffversorgung und die Neubildung von Nervenzellen (sogenannte Neurogenese) im Hippocampus*, werden dabei erhöht.

Kopftimismus Auge Schweissperlen Auf Der Stirn Henry Matisse Canva
Na? Heute schon geschwitzt? Schwitzen ist gesund und regt die Durchblutung an. Es werden freie Radikale abgebaut, was unseren Körper und unsere Zellen vor Krankheiten schützen kann. Foto: Canva/Henry Matisse

Quick Fact

Sogenannte Neurotransmitter gelangen durch Sport in unsere Blutbahn. Dopamin, Serotonin und Melatonin – ein echter Glückshormon-Cocktail.

*Hippocampus: ein Teil unseres Gehirns und die Schaltstelle des Kurz- und Langzeitgedächtnisses

Auf der nächsten Seite findest du die restlichen Tipps!

Jetzt teilen